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24. July. 2017.

10 Dinge, die man über amerikanische Kultur wissen muss

Europäer, die das erste Mal in den USA sind, bemerken sofort, dass in den USA alles größer und vielfältiger ist: Das Land erscheint unendlich weit, die Autos und die Straßen sind größer, die Mahlzeiten fallen üppiger aus. Anders als in den meisten europäischen Ländern spielt die Religion im Leben der Amerikaner sehr wichtige Rolle. Historisch sind die USA eine sehr junge Nation und doch haben sie ganz spezifische Kultur entwickelt. Sie unterscheiden sich in der Art, wie Sie heiraten, wie sie sich grüßen und ihnen nahestehende Personen behandeln. Mehr informationen: ESTA Visa.

 

  1. Religion: Dreiviertel aller Amerikaner glauben an Gott. Glaubens-Gemeinschaften sind der Kitt, der Nachbarschaften und Communities zusammenhält. Es gehört zum guten Ton, sich in einer Kirchengemeinde zu engagieren. Neulinge werden herzlich empfangen. Der Ursprung des religiösen Zusammenhalts ist eng mit der Besiedlung des nordamerikanischen Kontinents verknüpft: Die ersten Siedler, die Pilgerväter wanderten aus, weil Sie in Europa ihren Glauben nicht leben durften. Viele andere christliche Glaubensgemeinschaften taten es Ihnen gleich. Religiöse Metaphern wie die „City upon a Hill“ prägen die amerikanische Kultur bis heute.

 

  1. Stolz auf die Abstammung: Jeder zehnte Amerikaner stammt heute von den 102 Pilgervätern ab, die 1620 mit der Mayflower nach Amerika kamen.

 

  1. Aberglaube: Zugleich sind die Amerikaner sehr abergläubisch. Viele Amerikaner glauben an Geister und lieben Schauergeschichten über spukende Häuser und Hexen.

 

  1. Wissenschaftlicher Spitzenreiter: Gleichzeitig sind amerikanische Forscher führend in der Welt. Akademiker aus aller Welt finden an den amerikanischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen beste Arbeitsbedingungen vor. So wundert es nicht, dass viele Nobelpreise in die USA gehen.

 

  1. Benzin im Blut: Laut Erhebungen der Weltbank kommen in den USA 809 Autos auf 1000 Einwohner. Besonders große SUVs und Pick-up-Trucks sind bei den Amerikanern sehr beliebt. Auch das lässt sich mit der Besiedlung des Kontinents erklären. Die Pioniere eroberten das Land mit Planwagen und waren dabei immer in Bewegung.

 

  1. Amerikaner machen alles unterwegs: Sogar beim Essen und Trinken sind sie in Bewegung. Der Coffee-to-Go ist nur ein Beispiel dafür.

 

  1. Die amerikanische Welt ist eine Pizza-Scheibe: Täglich werden in den USA so viele Pizzas verkauft, dass man eine Fläche von über 40 Hektar damit bedecken könnte.

 

  1. Eine sportliche Nation: Viele Amerikaner sind Sportfans. Sie lieben Baseball, Basketball, American Football und vermehrt auch Fußball. Im fünften Stock des höchsten Gerichts der USA, dem Supreme Court, gibt es sogar ein eigenes Basketball-Spielfeld.

 

  1. Die Amerikaner lieben und verehren ihre Helden: Das können Kriegsveteranen sein, denen am Veteran’s Day ein eigener Feiertag gewidmet ist. Feuerwehrleute stehen in hohem Ansehen und dienen als Vorbilder.

 

  1. Amerika ist ein Land der Jugend: Traditionen werden bewahrt, aber der Jugend wird Raum gegeben, sich zu entfalten. So entstand etwa die aktuelle Version der amerikanischen Flagge mit 50 Sternen als Ergebnis eines Schülerwettbewerbes. Sie wurde 1958 von einem damals 17-Jährigen Schüler entworfen.

 

Amerika hat in 400 Jahren seit seiner Besiedelung durch weiße Kolonisten eine eigene Kultur entwickelt und zugleich die Kultur der Indianer bewahrt. Immer noch streben die Amerikaner weiter vorwärts, ganz so wie die Siedler nach Westen gezogen sind. In den USA ist seit ihrer Gründung alles ist in Bewegung. Immer größer, besser, schneller!