10 nützliche Tipps für Autoreisen in den Vereinigten Staaten

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Autor: ESTA Visum

10 nützliche Tipps für Autoreisen in den Vereinigten Staaten

Mit diesen 10 nützlichen Tipps für Autoreisen in den USA gibt es bestimmt viele schöne Erinnerungen.

Eine Fahrt durch die schier unendlichen Weiten ist ein echtes Highlight für jede USA-Reise. Dabei kann man fantastische Sehenswürdigkeiten entdecken, die man bei einer Flugreise verpassen würde, und es bieten sich mehr Gelegenheiten, Land und Leute kennenzulernen. Die USA sind ein gigantisches Land – um so viel wie möglich sehen und erleben zu können, bedarf es einer genauen Reiseplanung. Wir geben einige Tipps zur erfolgreichen Planung einer Autoreise in den USA.

1) Wahl einer Region

Wie gesagt sind die USA ein Land enormen Ausmaßes: Der Versuch, die kompletten Staaten mit dem Auto zu bereisen wäre wenig sinnvoll und extrem strapaziös – für die Reisenden und/oder ihren Geldbeutel! Stattdessen sollte man eine Region auswählen und sich auf diese beschränken. Kalifornien zum Beispiel kann Besucher dank seiner vielen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen – man denke an San Francisco, Los Angeles, San Diego und die fantastischen Routen  wie zum Beispiel den Big Sur Highway – gute zwei Wochen auf Trab halten. Man sollte also möglichst ein Gebiet auswählen, das zum einen viele interessante Attraktion bietet, zum anderen aber realistische Fahrzeiten bedeutet.

2) Highway-Hotels sind in der Regel günstiger

Wenn möglich sollte man sich an Ketten-Hotels entlang der Highways halten, um Kosten zu sparen. Hotels in Städten sind in der Regel 20 – 50 % teurer als die Highway-Hotels. In den meisten amerikanischen Städten gibt es sehr gute Parkmöglichkeiten, so dass ein Besuch der dortigen Hauptattraktionen kein Problem darstellen sollte.

3) Lokale „Diners” besuchen

Bei Reisen im Landesinneren sollte man so oft wie möglich bei lokalen Restaurants, so genannten „Diners“, einkehren. Dort werden regionale Spezialitäten, wie zum Beispiel die Grits im Süden oder Chili im Südwesten, serviert. Zudem bieten sie gute Gelegenheiten zum Austausch mit den freundlichen Einheimischen.

4) Der Besuch sollte im Einklang mit saisonalen Gegebenheiten geplant werden

Man sollte bedenken, dass  große Teile der USA im Sommer sehr heiß sind und dass viele Amerikaner zu dieser Zeit lange Reisen mit dem Auto unternehmen. Somit sind die Highways während der Sommermonate bisweilen überfüllt. Wer jetzt noch schnell einen ESTA-Antrag stellt, kommt aber in den Genuss einer tollen Frühjahrs-Tour in den USA. Im Allgemeinen sind der Herbst und der Frühling die besten Jahreszeiten für Autoreisen. Die Wintermonate hingegen können aufgrund von vereisten Straßen, Blizzards und extremer Kälte sehr ungemütlich werden.

5) Es kann teurer werden als gedacht

Autoreisen sind häufig teurer als gedacht. Nicht nur durch Mietwagen, Benzin, Hotels und Verpflegung für unterwegs, sondern auch durch andere Ausgaben, zum für Beispiel Maut und Souvenirs, können schnell beachtliche Summen zusammenkommen.

6) Anschaffung eines Handys mit lokaler Sim-Karte und Datenpaket

Roaming-Gebühren sind in der Regel sehr hoch – das gilt besonders für Daten-Roaming. Da Autoreisen in den USA meist länger als eine Woche dauern, könnte eine lokale Sim-Karte mit Datenpaket sich bezahlt machen und die Nutzung von GPS und anderen webbasierten Dienstleistungen, zum Beispiel Ratingseiten für Hotels und Restaurants, ermöglichen. Die meisten Netzwerke in den USA sind mit LTE-Technologie ausgestattet und ermöglichen einen überaus schnellen und effizienten Datentransfer.

7) Ein Auto mit geringem Treibstoffverbrauch mieten

In den USA müssen häufig sehr große Distanzen mit dem Auto zurückgelegt werden müssen. Deshalb ist es wichtig, ein möglichst effizientes Fahrzeug zu wählen – zum Beispiel ein Hybrid. Elektroautos, die an das Stromnetz angeschlossen werden müssen, sind nicht zu empfehlen: Es wäre schwierig und zeitaufwendig, während der Reise eine geeignete Ladestation zu finden. Auch Dieselfahrzeuge sind in den USA nicht sehr verbreitet, somit bieten längst nicht alle Tankstellen Diesel  an. Die Benzinpreise in den USA sind aufgrund der geringeren Steuern in der Regel niedriger als anderswo.

8) Abschluss einer gültigen Reiseversicherung

Man sollte auf jeden Fall sichergehen, dass die Reiseversicherung aktuell und für die Vereinigten Staaten gültig ist. Der Löwenanteil des US-Gesundheitssektors liegt in privater Hand, wobei die Gebühren und Ausgaben diejenigen in anderen Ländern deutlich übersteigen. Für den unwahrscheinlichen Fall eines Besuches im Krankenhaus sollte es möglich sein, der Versichsicherung die Kosten für jegliche medizinische Versorgung direkt in Rechnung zu stellen.

9) Ein Besuch im Outlet-Center lohnt sich

Outlet-Einkaufszentren in den Vereinigten Staaten befinden sich meist in ländlichen Gegenden. Man sollte sich darüber informieren, ob es in der Reiseregion ein Outlet-Center gibt. Dort werden alle bedeutenden Marken mit einem Preisvorteil von 30 bis 70 % gegenüber den Preisen im regulären Einzelhandel angeboten. Wer auf der USA-Reise Kleidung, Elektronik oder sonstige Waren kaufen möchte, ist in einem Outlet-Center an der richtigen Adresse.

10) Regeln müssen befolgt werden!

Beim Autofahren auf einem „Road Trip“ in den USA müssen Regeln und Gesetze unbedingt befolgt werden. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen können je nach Staat stark variieren, liegen aber in der Regel zwischen 65 und 75 Meilen pro Stunde (105 – 120 km/h). Blitzer sind eher selten anzutreffen, wer aber von der Polizei aus dem Verkehr gezogen wird, sollte Ruhe bewahren, nicht mit den Beamten streiten und auf keinen Fall die Stimme erheben – das würde die Situation nur verschlimmern. Die Polizisten sind meistens höflich und werden einen „traffic citation“ (Bußgeldbescheid) ausstellen, wenn eine Geschwindigkeitsübertretung festgestellt wurde. Jedes Bußgeld beziehungsweise jede Strafe sollte unbedingt noch vor dem Verlassen des Landes bezahlt werden, da ansonsten Probleme bei nachfolgenden Reisen drohen.

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ESTA-Antrag

Eine Autoreise in den Vereinigten Staaten ist eine unvergessliche Erfahrung, bei der man tiefe  Einblicke in das Land gewinnt. Die meisten amerikanischen Kult-Attraktionen, zum Beispiel der Grand Canyon, Monument Valley, Route 66, Big Sur oder Mount Rushmore, lassen sich nur auf einer Autoreise entdecken.

Man sollte am besten so früh wie möglich mit der Reiseplanung beginnen und sich vor allem rechtzeitig um den für Reisen unter dem Visa Waiver Program kümmern, um die Reise noch vor dem Beginn der heißen und überlaufenen Sommersaison genießen zu können.



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